Auswechslungen
Größere Öffnungen in der Decke können bis zu einem gewissen Maße mittels Stahlwechsel realisiert werden. Diese Stahlwechsel werden für jede Deckenstärke und für jedes Auflager passend hergestellt und (falls beauftragt) auch thermisch verzinkt.
Der Feuerwiderstand der Wechseleisen muss bauseitig durch eine geeignete Beschichtung oder Verkleidung in Abhängigkeit der geforderten Feuerwiderstandsklasse gewährleistet werden.

Große Deckenöffnungen haben natürlich Auswirkung auf die Elementdimensionierung.
Unser technisches Büro kann Sie bei der Vorplanung gerne hierbei unterstützen.

Elastomerlager
Im Endzustand müssen die Spannbeton-Hohlplatten in einem Auflagerbett aus Zementmörtel oder Beton liegen.
Anstelle von Mörtel oder Beton dürfen auch andere gleichwertige ausgleichende Zwischenlagen, wie z.B. Elastomerstreifen verwendet werden. Standardmäßig kommen hier Auflagerstreifen mit einer Breite von 40mm und einer Höhe von 3mm zum Einsatz, bei Auflagerung auf biegeweichen Unterkonstruktionen ist ein Auflagerstreifen mit einer Breite von 50mm und einer Höhe von 10mm vorzusehen. Diese können von Echo mit den Spannbeton-Hohlplatten mitgeliefert werden.

Hohlkammerabdichtung
Für die Hohlkammern werden von Echo Verschlusskappen in entsprechender Anzahl und Größe lose mitgeliefert.
Diese sind bauseitig vor der Verlegung in die Hohlkammern der Platten einzusetzen.

Bitte beachten Sie desweiteren unsere Montageanleitung und die Gebrauchsanleitung unserer Hebemittel (zu finden im Download-Bereich).

Montage

 

 

pic_plaatsing11. Die Auflager müssen planeben ausgebildet, ausreichend ausgehärtet, sowie tragfähig sein. Die Platten werden normalerweise auf 3mm dicken Elastomerstreifen zur Lastzentrierung aufgelagert. Bei biegeweicher Auflagerung ist immer ein mindestens 10mm dickes Auflagerband zu verwenden. Eventuelle Unebenheiten können mit einem Mörtelbett von ± 2 cm ausgeglichen werden.

pic_plaatsing22. Verlegen Sie die Elemente strikt nach dem aktuellsten, definitiven Verlegeplan. Stärker bewehrte Platten für „Extralasten“ müssen an der richtigen Stelle liegen!

pic_plaatsing33. Die Deckenelemente müssen stumpf gestoßen werden, dürfen jedoch niemals mit den Kanten aufeinander verlegt werden.

pic_plaatsing44. Um eine planebene Decke zu erhalten, können die Elemente mittels eines Hilfsjoches ausgerichtet werden. Dieses Joch darf nach Aushärtung des Vergussbetons entfernt werden (siehe ebenfalls Punkt 9)

pic_plaatsing55. Die Fugen gut vornässen.

pic_plaatsing66. Vergussbeton einbringen und die Fugen gut verdichten.

pic_plaatsing87. Das Vergießen der Fugen möglichst am weitest entfernten Punkt beginnen, so dass die bereits vergossenen Bereiche nicht mehr betreten werden müssen und die Gefahr, dass sich der Fugenverguss von der Hohlplatte löst, ausgeschlossen wird.

pic_plaatsing98. Bis zur Erhärtung des Fugenvergusses (2-3 Tage) sollten Sie den Vergussbeton vor Austrocknung schützen (annässen oder abdecken). Dies gilt vor allem bei trockenem Wetter.

pic_plaatsing109. Die Decken erst nach ausreichender Aushärtung des Vergussbetons voll belasten. Schwere Lasten, z.B. Steinpaletten, nur in Auflagerbereichen platzieren. Unterstützungen (siehe Punkt 4) und Laufbretter sind praktische Hilfsmittel.